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450 Jahre Juliusspital - Pflegen - Heilen - Lehren
Wem gehören die Kranken? Zur Rivalität von Spital und Universität
Ringvorlesung | 14. April 2026 | 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
"Krankheit als Schangse"
Die Lyrik Robert Gernhardts in einem Dialog mit der Musik
Musik | 17. April 2026 | 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Fidelio
Was uns eine Oper heute zu denken geben kann
Vortrag | 23. April 2026 | 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Tödliche Argumente.
Ciceros manipulative Rhetorik in den Philippischen Reden
Texte und Bilder der Antike zwischen Aufklärung und Manipulation
Ringvorlesung | 27. April 2026 | 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr
Die Wahl zum Stellvertreter Christi –
Das Konklave in Geschichte und Gegenwart
Vortrag und Gespräch ein Jahr nach dem Tod von Papst Franziskus
Vortrag | 29. März 2026 | 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Fidelio
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Vortrag | 29. März 2026 | 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr

    2017: 500 Jahre Reformation

    Rechtfertigung ist das Schlagwort der reformatorischen Bewegung des 16. Jahrhunderts. Zum 500-jährigen Reformationsgedenken im Jahr 2017 bieten die Domschule Würzburg als Akademie des Bistums und das Rudolf-Alexander-Schröder-Haus bis zum 31.10.2017 ein ökumenisches Jahresprogramm an, das an diesen zentralen Begriff der Reformation erinnert und ihn in seinen Bedeutungen für heute erschließt. Die Rezeption historischer Ereignisse und theologischer Gedanken der Reformationszeit soll dabei in ein fruchtbares Verhältnis zu gegenwärtigen Erfahrungen und Erwartungen im kirchlichen wie gesellschaftlichen Kontext gesetzt werden.

    Inwiefern Einsichten und Ereignisse des 16. Jahrhunderts für heutige Menschen bei der Bewältigung von Lebensaufgaben helfen können, wird anhand von vier Leitbegriffen entfaltet, in denen sich – nach dem EKD-Impulspapier „Rechtfertigung und Freiheit“ – das mit der Rechtfertigungslehre des 16. Jahrhunderts Gemeinte zeitgenössisch interpretieren lässt:

    Anerkennung und Würdigung
    Vergebung
    Liebe
    Freiheit.


    td

    Du musst dran glauben

    500 Jahre Reformation, 400. Todesjahr des Fürstbischofs und Gegenreformators Julius Echter, fünf historische Spielorte in Gerolzhofen: ein Theaterstück. Auf fünf Bühnen an Originalschauplätzen werden die Menschen des späten 16. Jahrhunderts mit ihren Gedanken, Freuden, Sorgen und Nöten lebendig. Woran müssen, woran wollen sie glauben: An die althergebrachte Lehre oder an die neue des Dr. Luther aus Wittenberg? Oder ist womöglich manchmal die Sicherung der eigenen Existenz dringlicher als derartige Glaubensfragen? Geschichte wird erlebbar und es zeigt sich die Bedeutung dieser Zeit radikaler Umbrüche für unsere Gegenwart.

    In zwei Jahren Vorbereitung wurde in Zusammenarbeit mit den Autoren Christine Weisner und Roman Rausch ein Theaterstück als Wandeltheater konzipiert. Thematischer Mittelpunkt waren die historischen Ereignisse von Reformation und Gegenreformation. Diese wurden in ihrer Bedeutung für die Gegenwart erschlossen.

    Das Projekt unter Schirmherrschaft von Landesbischof Bedford-Strohm fand überregionale Beachtung und wurde von 4500 Menschen besucht. 

    Zusätzlich entstand ein Begleitprogramm mit über 40 unterschiedlichen Veranstaltungen.

    Gerne möchten wir mit Ihnen in Kontakt bleiben und Sie regelmäßig über die Domschule Würzburg und unsere Veranstaltungen informieren.

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