• Fromme Witwe oder femme fatale?
    Die Juditfigur in Septuaginta und Vulgata
    Aus der Ringvorlesung Kabale, Liebe und Skandale

    Ringvorlesung | 16. April 2024 | 19:30 Uhr bis 21 Uhr

  • Die Sichel mäht die Zeit zu Heu
    Die Lyrik Rose Ausländers in einem Dialog mit der Musik

    Lesung mit Musik I 19. April 2024 I 19 Uhr bis 20:30 Uhr

  • Richard II.
    Solo eines Königs

    Monolog | 03. Mai 2024 | 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr

  • Im Gespräch zur Aktualität
    des jüdisch-christlichen Dialogs

    Workshop | 6. Mai 2024 | 14 Uhr bis 16:30 Uhr
    Vortrag | 6. Mai 2024 | 17 Uhr bis 19 Uhr

  • Yehuda Amichai
    Zum 100. Geburtstag

    Vortrag | 14. Mai 2024 | 15 Uhr bis 18 Uhr

  • PartnERleben
    Paarseminar im Hochseilgarten

    Seminar | 29. Juni 2024 | 9 Uhr bis 17 Uhr

  • Straffrei oder legal?
    Empfehlung zur Neuregelung von § 218

    Vortrag | 22. April 2024 | 19 Uhr bis 20:30 Uhr

Wanderausstellungen

Nachdem die beiden Wanderausstellungen zum II. Vatikanischen Konzil und zum Thema Asyl in der Bibel so´erfolgreich gelaufen sind, haben wir eine eigene Wanderausstellung entwickelt.  Sie laden zur inhaltlichen Auseinandersetzung ein.

Mit dem Christentum verbinden sich große Worte wie Liebe, Gott, Schöpfung, Geheimnis, Tod, Hoffnung… Die Ausstellung greift diese Worte auf und möchte Anregungen geben, die Relevanz dieser Begriffe für das eigene Leben zu entdecken und sich damit auseinanderzusetzen. An solchen zentralen Worten verdichtet sich eine Religion wie das Christentum. Lösen sie eine Resonanz aus, haben sie mehr oder weniger Relevanz. Es ist für das eigene Leben von Bedeutung. Die Ausstellung lädt dazu ein, die Worte und Themen zu ergreifen und sich zu positionieren. Mit den Worten im wahrsten Sinne umzugehen. Die interaktive Ausstellung kann als Einzelner und als Gruppe besucht werden, um zu entdecken: Was ist mir wichtig? Was geht mich und uns an?

Sie möchten die Ausstellung für Ihren Pastoralen Raum, ihre Pfarreiengemeinschaft oder andere kirchliche wie nichtkirchliche Einrichtung ausleihen? Auf der Homepage der Ausstellung finden sie weitere Informationen, Materialen für Gruppenbesuche, Unterrichtsgänge sowie Hilfen für den Einsatz der Ausstellung in der Gemeinde.

Gerne können sie eine Kopie der Ausstellung mit entsprechenden Anpassungen für ihre Diözese, ihren Verband oder sonstige Einrichtung erwerben. Nehmen sie bitte Kontakt mit uns auf.

Gott liebt die Fremden

Die Aufnahme von Flüchtlingen ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen: Sowohl für uns, die wir Heimat haben und in Sicherheit leben dürfen, als auch für die Flüchtlinge selbst, die eine dramatische Grenzsituation erleben – für sie stand ihr Leben auf dem Spiel, sie brauchen unsere Begleitung. Auch die Bibel weiß um die Schicksale von Menschen auf der Flucht. Sie erzählt davon, dass Gott den Flüchtlingen in besonderer Weise nahe ist. Sowohl in der Geschichte Israels wie in den Anfängen der christlichen Gemeinden waren Menschen gezwungen, ihre Heimat wegen politischer, ethnischer und religiöser Verhältnisse zu verlassen.

Die Ausstellung erschließt die biblische Grundlagen der Flüchtlingshilfe, indem sie in zwölf Tafeln an prominente biblische Fremde. Sie stellt die biblischen Schutzgebote für Ausländerinnen und Ausländer zusammen und schlägt die Brücke zu konkreten Handlungsorientierungen heute.

Gastfreundschaft bringt Segen! 

50 Jahre 2. Vatikanisches Konzil: Hoffnung für Kirche und Welt heute

Das Zweite Vatikanische Konzil - das größte Kirchenereignis des 20. Jahrhunderts - war geprägt von tiefer Glaubenszuversicht und der Hoffnung auf eine Kirche, die Antworten findet auf die Fragen der Menschen im Jetzt und Heute. Getragen von den Aufbrüchen und der Sehnsucht der Gläubigen berieten die Konzilsväter, wie Kirche sich aufstellen muss, um ihrem Sendungsauftrag gerecht zu werden. Das Wesen von Kirche und ihre Sendung, der Auftrag Christi rückten neu in den Blick. Es war eine dynamische Bewegung in die Zukunft und zugleich eine Rückbesinnung auf die Ursprünge des christlichen Glaubens.

In 15 Tafeln würdigen fünf Theologinnen und Theologen, die alle nach dem Konzil geboren sind und sich aus ihrer Erfahrung mit Kirche als Kinder des Konzils verstehen, diesen Hoffnungsansatz der kirchlichen Entwicklung. Die Ausstellung schwelgt nicht in historischen Erinnerungen, sondern will die Glaubenszuversicht des Konzils für heute fruchtbar machen. Sie bietet einen Überblick über die theologischen Errungenschaften des Konzils, zeigt Früchte und Umsetzungen seither auf und benennt die Herausforderungen für heute. Zitate aus den Konzilsdokumenten werden in Bezug gesetzt zu kirchlichen und sozialpolitischen Handlungsfeldern und mit spirituellen Anmerkungen und Handlungsimpulsen ergänzt.