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Stadtspaziergang Stolpersteine
Führung | 11. Juni 2026 | 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Was uns verbindet?
Ein Tanzstück, das nicht nur bewegt
Gespräch | 07. Juni 2026 | 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Vatikanstadt
Funktionsweise und Geschichte eines Mikrostaats
Vortrag | 14. Juni 2026 | 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Die ignorierten Frauen der Bibel
Lesung und Gespräch mit Annette Jantzen
Lesung und Gespräch | 02. Juli 2026 | 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Ärztliche Perspektiven
auf die Krankenpflege im 18. Jahrhundert
450 Jahre Juliusspital
Ringvorlesung | 19. Mai 2026 | 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Zwischen Beobachtung und Konstruktion:
Herodots Ägyptenbuch im Spannungsfeld
von Ethnographie, Manipulation und Aufklärung
Ringvorlesung | 18. Mai 2026 | 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr
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    Akademie Programm


    Kursdetails
    Mann, brich‘ das Schweigen
    © Tumisu, pixabay.com
    Podiumsdiskussion
    Mann, brich‘ das Schweigen

    zu sexueller Gewalt an Frauen

    17. Juni 2026, 19:00 bis 21:00 Uhr

    Seit Monaten wächst die mediale Aufmerksamkeit an sogenannten „Fällen“ sexualisierter und sexueller Gewalt gegen Frauen. Und dennoch bleiben die meisten Verbrechen im Verborgenen. Wissenschaftlich belegt ist: Sexualisierte und sexuelle Gewalt ist strukturell, alltäglich und oft ganz nah. Auffallend ist, dass die Stimmen derer, die sich analytisch und reflexiv mit dem Problemfeld und solidarisch mit den (potentiell) Betroffenen und Opfern auseinandersetzen, meist weiblich* sind. Diese Realität wirft eine zentrale Frage auf: Warum schweigt die große Mehrheit der Männer?


    Unsere Veranstaltung richtet sich bewusst auch an Männer. Denn so klar wie unbequem ist die Erkenntnis: Sexualisierte und sexuelle Gewalt ist kein „Frauenthema“, es ist ein Männerproblem.


    Was bedeutet Gleichgültigkeit, Entsetzen oder Empathie und Solidarität in diesem Kontext? Reicht es zu sagen: „Ich bin nicht so!“? Beginnt Verantwortung nicht genau dort, wo Männer hinschauen, widersprechen und handeln?

    Mann, brich das Schweigen. Nicht irgendwann. Sondern jetzt.


    Ablauf


    19.30-19.40 Uhr

    Begrüßung und Einführung (E. Lang, Leiter Kolping Akademie, S. Böhm, Leiterin Akademie Frankenwarte)


    19.40-20.40 Uhr

    Prof. Dr. Rolf Pohl im Gespräch mit Dr. Julien Bobineau (Kommunikationsberater u. Allyship-Experte): Sexualisierte und sexuelle Gewalt an Frauen und das Schweigen der Männer


    20.40-21.30 Uhr

    Diskussion mit den Teilnehmenden Resümee, Verabschiedung (Moderation: S. Böhm)



    In Zusammenarbeit mit Akademie Frankenwarte, der Kolping Akademie Würzburg, der vhs Würzburg, dem Generationen Zentrum Matthias Ehrenfried, dem Rudolf-Alexander-Schröder-Haus und der Gleichstellungstelle für Frauen und Männer der Stadt Würzburg
    Kursnr. 26-AK-133
    Beginn Mi., 17.06.2026, 19:00 - 21:00 Uhr
    Veranstaltungsort Kolpinghaus, Kolpingplatz 1, 97070 Würzburg
    Kosten 5,00 €
    Referent*in(en)
    Prof. Dr. Rolf Pohl
    studierte Geschichte, Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie, Promotion 1986, Habilitation 1997. Bis 2017 Professor für Sozialpsychologie am Institut für Soziologie an der Leibniz Universität Hannover; Gründungsmitglied und Koordinator der Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie, Mitglied der Gesellschaft für psychoanalytische Sozialpsychologie, Mitglied im Fachbeirat von medica mondiale e.V. und Mitglied im Stiftungsbeirat der Bundesstiftung Gleichstellung. Er befasst sich seit Jahrzehnten mit den Gebieten Männlichkeit, Sexismus, sexuelle Gewalt und Frauenhass, Incels und Pick-Up-Artists.
    Anmeldung erforderlich bis 10.06.2026
    E-Mail: info@frankenwarte.de
    Telefon: 0931/804640
    oder direkt über den Anmeldelink:
    https://www.frankenwarte.de/veranstaltungen/bildungsseminare/index.html?ev%5Bid%5D=900


    Kursort


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