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Barmherzigkeit – Das Juliusspital als Teil
eines großen Tugendprogramms
450 Jahre Juliusspital
Ringvorlesung | 05. Mai 2026 | 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Stadtspaziergang Stolpersteine
Führung | 11. Juni 2026 | 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Vatikanstadt
Funktionsweise und Geschichte eines Mikrostaats
Vortrag | 14. Juni 2026 | 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Zwischen Beobachtung und Konstruktion:
Herodots Ägyptenbuch im Spannungsfeld
von Ethnographie, Manipulation und Aufklärung
Ringvorlesung |18. Mai 2026 | 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr
Was uns verbindet?
Ein Tanzstück, das nicht nur bewegt
Gespräch | 07. Juni 2026 | 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr
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Ein Tanzstück, das nicht nur bewegt
Gespräch | 07. Juni 2026 | 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr

    Akademie Programm


    Kursdetails
    Psychagogie und Menschenführung in Texten der griechischen Antike
    © Arringatore, commons.wikimedia.org
    Ringvorlesung
    Psychagogie und Menschenführung in Texten der griechischen Antike

    aus der Ringvorlesung Texte und Bilder der Antike zwischen Aufklärung und Manipulation

    13. Juli 2026, 18:15 bis 19:45 Uhr

    Weder Bilder noch Texte bilden die Welt so ab, wie sie ist. Bilder haben ein Programm: sie werden ausgewählt und gestaltet, um ihren Betrachtern eine bestimmte Sichtweise auf die Dinge nahezulegen. Texte, gerade öffentlich vorgetragene, gehen strategisch vor, um ihr Publikum in einer gegebenen Situation von dem Standpunkt des Sprechers oder der Sprecherin zu überzeugen und zu einem bestimmten Verhalten zu motivieren. Man kann also von einer Rhetorik der Texte wie der Bilder sprechen. Die Ambivalenz dieser Tatsache ist bereits in der Antike Gegenstand vielfältiger Diskussionen gewesen. Auf der einen Seite war man fasziniert von der Macht und den Möglichkeiten der Rede, die als Medium zivilisatorischen Fortschritts, als Mittel verantwortungsbewusster Herrschaftsausübung (Cicero) und als Instrument der Wahrheitsvermittlung und Aufklärung gepriesen wird (Augustinus); bisweilen schreibt man ihr sogar einen intrinsischen ethischen Wert zu (Quintilian). Auf der anderen Seite warnt eine von Platon ausgehende philosophische Rhetorikkritik vor der Wahrheitsindifferenz der Rhetorik und ihrem Einsatz für Machtmissbrauch und Manipulation – ein Aspekt, der uns angesichts der Erfahrungen des 20. und 21. Jahrhunderts mit besonderer Drastik vor Augen steht.

    Die Ringvorlesung möchte die rhetorischen Strategien antiker Medien in ihrer Ambivalenz aus interdisziplinärer Perspektive vor Augen führen. Sie thematisiert dabei die Rhetorik der Texte und Bilder ebenso wie deren antike und moderne Kritik.



    In Zusammenarbeit mit Würzburger Altertumswissenschaftliches Zentrum
    Kursnr. 26-AK-127
    Beginn Mo., 13.07.2026, 18:15 - 19:45 Uhr
    Veranstaltungsort Burkardushaus - Tagungszentrum am Dom, Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg
    Kosten Eintritt frei
    Referent*in(en)
    Dr. Jan Erik Heßler
    Universität Würzburg, Institut für Klassische Philologie
    Downloads Veranstaltungsflyer
    Anmeldung nicht erforderlich


    Kursort

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