Skip to main content
Tödliche Argumente.
Ciceros manipulative Rhetorik in den Philippischen Reden
Texte und Bilder der Antike zwischen Aufklärung und Manipulation
Ringvorlesung | 27. April 2026 | 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr
Die Wahl zum Stellvertreter Christi –
Das Konklave in Geschichte und Gegenwart
Vortrag und Gespräch ein Jahr nach dem Tod von Papst Franziskus
Vortrag | 29. März 2026 | 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Die Wahl zum Stellvertreter Christi –
Das Konklave in Geschichte und Gegenwart
Vortrag und Gespräch ein Jahr nach dem Tod von Papst Franziskus
Vortrag | 29. März 2026 | 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Tödliche Argumente.
Ciceros manipulative Rhetorik in den Philippischen Reden
Texte und Bilder der Antike zwischen Aufklärung und Manipulation
Ringvorlesung | 27. April 2026 | 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr

    Akademie Programm


    Kursdetails
    Lüge und Verleumdung im Konzext antiker Religionsvorstellungen
    © Arringatore, commons.wikimedia.org
    Ringvorlesung
    Lüge und Verleumdung im Konzext antiker Religionsvorstellungen

    aus der Ringvorlesung Texte und Bilder der Antike zwischen Aufklärung und Manipulation

    06. Juli 2026, 18:15 bis 19:45 Uhr

    Weder Bilder noch Texte bilden die Welt so ab, wie sie ist. Bilder haben ein Programm: sie werden ausgewählt und gestaltet, um ihren Betrachtern eine bestimmte Sichtweise auf die Dinge nahezulegen. Texte, gerade öffentlich vorgetragene, gehen strategisch vor, um ihr Publikum in einer gegebenen Situation von dem Standpunkt des Sprechers oder der Sprecherin zu überzeugen und zu einem bestimmten Verhalten zu motivieren. Man kann also von einer Rhetorik der Texte wie der Bilder sprechen. Die Ambivalenz dieser Tatsache ist bereits in der Antike Gegenstand vielfältiger Diskussionen gewesen. Auf der einen Seite war man fasziniert von der Macht und den Möglichkeiten der Rede, die als Medium zivilisatorischen Fortschritts, als Mittel verantwortungsbewusster Herrschaftsausübung (Cicero) und als Instrument der Wahrheitsvermittlung und Aufklärung gepriesen wird (Augustinus); bisweilen schreibt man ihr sogar einen intrinsischen ethischen Wert zu (Quintilian). Auf der anderen Seite warnt eine von Platon ausgehende philosophische Rhetorikkritik vor der Wahrheitsindifferenz der Rhetorik und ihrem Einsatz für Machtmissbrauch und Manipulation – ein Aspekt, der uns angesichts der Erfahrungen des 20. und 21. Jahrhunderts mit besonderer Drastik vor Augen steht.

    Die Ringvorlesung möchte die rhetorischen Strategien antiker Medien in ihrer Ambivalenz aus interdisziplinärer Perspektive vor Augen führen. Sie thematisiert dabei die Rhetorik der Texte und Bilder ebenso wie deren antike und moderne Kritik.


    Weiterer Termin:


    13.07.2026

    Psychagogie und Menschenführung in Texten der griechischen Antike

    Jan Erik Heßler, Würzburg



    In Zusammenarbeit mit Würzburger Altertumswissenschaftliches Zentrum
    Kursnr. 26-AK-126
    Beginn Mo., 06.07.2026, 18:15 - 19:45 Uhr
    Veranstaltungsort Burkardushaus - Tagungszentrum am Dom, Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg
    Kosten Eintritt frei
    Referent*in(en)
    Prof. Dr.  Johanna Brankaer
    Lehrstuhl Kirchengeschichte des Altertums und Patrologie "Nachwuchs ohne Geburtswehen" – Mutterschaft im asketischen Diskurs der Spätantike
    Dr. Regina Augustin
    Studienleiterin Domschule Würzburg
    Prof. Dr. Theresa Maria Roth
    Humbold-Universität zu Berlin
    Downloads Veranstaltungsflyer
    Anmeldung nicht erforderlich


    Kursort

    Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.

    Kurs teilen: