Lesung und Musik
© Jochen Tratz
Lesung und Musik
© Jochen Tratz
Jehuda Amichai im Trialog von Wort, Kunst und Musik Der Abend widmet sich dem großen israelischen Dichter Jehuda Amichai (1924–2000) – einer Stimme des Humanismus, die Krieg, Vertreibung und Liebe in poetische Bilder verwandelt hat. Seine Texte erzählen von Verletzlichkeit, Erinnerung und der Sehnsucht nach Verständigung. Der Abend ist zweisprachig (Hebräisch/Deutsch) und verbindet Rezitation, Musik und Reflexion zu einem poetisch-intensiven Erlebnis. Er versteht sich als Zeichen kultureller Verständigung und lebendiger Erinnerung – in einer Zeit, in der Kunst Brücken schlägt, wo Politik scheitert.
Die Faust selbst war einst eine geöffnete Hand
Amichai gilt als einer der Erneuerer der modernen hebräischen Sprache. Er führte sie aus dem sakralen Kontext in den Alltag und machte sie zur Sprache des modernen Israels.
In Würzburg, wo Amichai und seine Familie ihre Wurzeln haben, erhält dieser Abend eine besondere Bedeutung: Die Stadt, aus der er als Kind vor den Nationalsozialisten fliehen musste, wird zum Ort der poetischen Heimkehr.
Gerade in einer Zeit großer Spannungen im Nahen Osten und zunehmenden Antisemitismus auch in Europa ist dieses Programm ein Zeichen des Friedens, der Verständigung und des kulturellen Respekts. Es lädt dazu ein, zuzuhören, innezuhalten und über die Sprache der Poesie neu miteinander in Kontakt zu treten.
In Zusammenarbeit mit
Johanna-Stahl-Zentrum, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken, dem Lehrstuhl für Altes Testament der Universität Würzburg, der Stadt Würzburg, Würzburg liest ein Buch und dem Bezirk Unterfranken
Kursnr.
25-AK-180
Beginn
So.,
–
Veranstaltungsort
Mozartareal, Hofstraße 11, 97070 Würzburg
Kosten
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten
Referent*in(en)
Pianist und Komponist aus Leipzig
Schauspielerin, Regisseurin und Tochter des Dichters
Live Painting
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Anmeldung
erforderlich bis 10.12.2025