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(aus der Ringvorlesung Apokalypsen)
Klimakatastrophen, Kriege, wirtschaftliche Instabilität und der Aufstieg antidemokratischer Kräfte – über viele historische und gegenwärtige Entwicklungen wird im Zeichen des drohenden Untergangs berichtet, geschrieben und gesprochen. Die Vorstellung einer Endzeit gehört zum kulturellen Wissen vieler Gesellschaften und kann dazu dienen, das Hier und Jetzt zu deuten sowie mögliche Zukunftsszenarien zu reflektieren.
Die Ringvorlesung „Apokalypsen“ des Kollegs Mittelalter und Frühe Neuzeit beleuchtet, wie Menschen vom Mittelalter bis heute, von der ehemaligen Sowjetunion bis in die Karibik und darüber hinaus apokalyptische Deutungsmuster nutzen, um Sinnstrukturen zu reflektieren und göttliche oder weltliche Wahrheiten zu offenbaren. Die Vorträge aus verschiedenen Fachdisziplinen eröffnen ein historisch wie geographisch breites Panorama apokalyptischer Denk- und Handlungsmuster, das zur kritischen Reflexion und historischen Einordnung aktueller Diagnosen einlädt.
Programm
27.01.2026
15 Zeichen vor dem Jüngsten Gericht: Apokalyptisches in mittelalterlichen Kurzerzählungen
Prof. Dr. Klaus Ridder, Tübingen
In Zusammenarbeit mit | Kolleg „Mittelalter & Frühe Neuzeit“ Universität Würzburg, dem Kolleg Moderne und Gegenwart und der Graduate School Humanities |
Kursnr. | 25-AK-170 |
Beginn | Di., 27.01.2026, 19:30 - 21:00 Uhr |
Veranstaltungsort | Neue Universität, Sanderring 2, 97070 Würzburg |
Kosten | Eintritt frei |
Referent*in(en) |
Prof. Dr. Klaus Ridder
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Veranstaltungsflyer
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Anmeldung | nicht erforderlich |
Kursort
Würzburg, Neue Universität
Sanderring 297070 Würzburg