Das Gemälde "Verleugnung Petri" von Jan Gerritz van Bronckhorst
Die Szene, in der der Apostel Petrus nach der Gefangennahme Jesu seinen Herrn verleugnet (und durch den krähenden Hahn seines Verrats gewahr wird), gehört zu den ergreifendsten Schilderungen des Neuen Testaments. Um 1640 hat sich der niederländische Maler Jan Gerritz van Bronckhorst (1603-1661) dieses packenden Themas angenommen. Bronckhorst wird zu den „Utrechter Caravaggisten“ gezählt, die nach ihrer Rückkehr aus Italien die künstlerischen Neuerungen Caravaggios für die niederländische Malerei fruchtbar machten. In der Verleugnung Petri - einem Gemälde, das sich erst seit 2022 im Martin von Wagner Museum befindet - wird dieser Moment der Passionsgeschichte auf sehr persönliche Weise ins Bild gesetzt, die auch heutige Blicke nicht kaltlässt.
In der neuen Reihe vis-à-vis treten kunstgeschichtliche und theologische Perspektiven miteinander in Dialog, indem sie gemeinsam auf ein Bildwerk im Fundus der älteren Kunst des Martin von Wagner-Museums blicken. Nach einführenden Impulsvorträgen werden die Teilnehmenden in das Gespräch einbezogen. Auf diese Weise werden gemeinsam Zugänge zur bildlichen Botschaft von Bronckhorsts Werk erschlossen.
Details
In Zusammenarbeit mit
Martin von Wagner Museum
Kursnr.
25-AK-079
Beginn
Di.,
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Veranstaltungsort
Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg, Residenzplatz 2 , Tor A, 97070 Würzburg