Was die Abkürzungen bedeuten und welches Verständnis von Queersein in den Kirchen vorherrscht, darüber soll an diesem Abend informiert und gesprochen werden. Ein Outing als Transperson oder homosexuelle Person ist ein Prozess, der herausfordernd und insbesondere in Kirchen oft mit schmerzlichen Erfahrungen verbunden ist. In den 1990er Jahren nahm eine queersensible Pastorale ihren Anfang und richtete sich insbesondere an homosexuelle Menschen. Auch heute noch erfahren viele Menschen, die sich selbst als queer bezeichnen in den Kirchen Ablehnung, Unverständnis und Ausgrenzung trotz einer höheren Sensibilität. Unwissenheit sorgt für Ängste und den Aufbau von Abwehrmechanismen, daher haben viele Bistümer bzw. Landeskirchen in der Zwischenzeit Konzepte entwickelt, die eintreten für eine diverse Kirche und einen offenen Umgang mit Geschlechtlichkeit und Sexualität. Die Referierenden sprechen über die Veränderungen in ihren Kirchen, aber auch über die persönlichen Erfahrungen und bieten somit die Möglichkeit sich dem Thema auf einer fachlichen und persönlichen Ebene zu widmen.
Details
In Zusammenarbeit mit
Freundeskreis des Ökumenischen Zentrums Lengfeld e. V. und dem Rudolf-Alexander-Schröder-Haus
Kursnr.
25-AK-051
Beginn
Do.,
–
Veranstaltungsort
Ökumenisches Zentrum Lengfeld, Am Schloßgarten 2, 97076 Würzburg
Kosten
Eintritt frei
Referent*in(en)
Pfarrer Burkhard Hose Theologe und Hochschulpfarrer
Pfarrerin Kirsten Müller-Oldenburg Pfarrerin der Gemeinde Eisingen