„Opfer“ ist heute – wieder – ein entscheidendes Thema in verschiedensten Problemfeldern wie Krieg, Missbrauch, Migration; und doch bleibt es ein prekärer Begriff. Ist er durch seinen vulneranten Gebrauch in Weltkriegen und Nationalsozialismus so verbrannt, dass er nicht mehr verwendbar ist? Welche Analysewerkzeuge und Perspektiven können Wissenschaften, auch speziell die Theologie, in die Problemfelder einbringen, um die verschiedenen Realitäten in ihrer Komplexität zu erfassen?
in Konflikt und Krieg:
Steven Höfner, Politikwissenschaft, Nahost- und Nordafrikaexperte
in Missbrauch und Vertuschungsgewalt:
Prof. Dr. Ute Leimgruber, Pastoraltheologie, Uni Regensburg
in gesellschaftlichen Turbulenzen zum Klimawandel:
Prof. Dr. Jürgen Manemann, Fundamentaltheologie, Hannover
in Migrationsdebatten:
Dr. Anett Schmitz, Ethnologie, Uni Trier
im Islamismus:
Priv.Doz. Dr. Nina Käsehage, Religionswissenschaft, Uni Frankfurt
in Paradoxien der (christlichen) Selbstwerdung:
Prof. Dr. Patricia Feise, Kulturwissenschaft, Ev. Hochschule Tabor, Marburg
im (christlichen) Rechtsextremismus:
Priv.Doz. Dr. Sonja Strube, Uni Landau