Eine Mitarbeiterin aus der Notaufnahme ruft auf der Intensivstation an: „Wir suchen ein Bett für eine schwerkranke Patientin, sie wurde gerade mit dem Rettungsdienst eingewiesen. Allerdings war angeblich im Vorfeld vereinbart worden, dass sie zu Hause sterben möchte – sie hatte sich das gewünscht.“
Das gewünschte „Sterben zu Hause“ stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Letztlich versterben die meisten Menschen in einer stationären Einrichtung.
• Weshalb ist es so schwer, die letzten Tage und Stunden im häuslichen Umfeld zu verbringen?
• Gibt es den „friedlichen Tod“ zu Hause nicht? Oder nicht mehr?
• Wieso driften Wunsch und tatsächlicher Sterbeort so oft auseinander?
Nach einem Blick auf wiederkehrende Situationen und Gegebenheiten soll es darum gehen, was erforderlich ist, damit das Sterben – wo auch immer – für alle Beteiligten angemessen und ertragbar gelingen kann.