Navid Kermani ist ein mutiger Mann, der sich keiner schwierigen gesellschaftlichen Debatte entzieht. Er vertritt seine Argumente kraftvoll und poetisch. Er denkt frei, gegründet auf seinem tiefen Verständnis von Religion und Literatur und seinen vielfältigen Erfahrungen in Krisengebieten. Seine meisterhafte Rede zum Friedenspreis spannt den Bogen von Syrien nach Deutschland, vom Islam zum Christentum und von der Philosophie zur Politik. Diesen Bogen greift das Then-Quartett musikalisch auf, bildnerisch wird das Ensemble von Marianne Hollenstein unterstützt.
So wird die Gedankenwelt Kermanis im Lichthof der Neuen Universität plastisch erfahrbar.
KÜNSTLER*IN
THEN Quartett mit Kai Christian Moritz, Ulrich Pakusch, Philipp Reinheimer und Bernhard Stengele, then-quartett.de
Marianne Hollenstein, Installation, marianne-hollenstein.de
Zehir Durakovic, Koransänger