
Foto: Michael Bodin / Erzbistum Paderborn
Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz traf am Montag, 2. Februar, in der Katholischen Akademie Schwerte die Leiterinnen und Leiter der Katholischen Akademien zu deren Frühjahrstagung. Die Arbeit der Katholischen Akademien ist ein »Dienst der Kirche inmitten der Gesellschaft und für die Gesellschaft – immer auch in einer geistlichen Haltung kultureller Diakonie«. Ihre Aufgabe bestehe darin, »diskursive Räume offenzuhalten« – also „Orte zu schaffen, an denen sich Kirche und Gesellschaft begegnen und miteinander auseinandersetzen können“.
Es brauche diese Orte, „ wo Menschen wieder üben können, was eine Gesellschaft am Leben hält: zuhören, argumentieren, unterscheiden, würdigen, widersprechen – ohne zu vernichten. Eben Orte der Wahrheit.“ Das betonte der Paderborner Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz am Montag, 02. Februar 2026 bei einem Treffen in der Katholischen Akademie Schwerte. Dort kamen die Leiterinnen und Leiter der Katholischen Akademien Deutschlands zur Frühjahrstagung ihres Arbeitskreises zusammen, nachdem sie zuvor in der Kommende in Dortmund ihre Konferenz begonnen hatten. Dabei ermutigte Erzbischof Bentz die anwesenden Akademieleitungen dazu, auch kontroverse Debatten zu ermöglichen, Kooperationspartner zu suchen und den Kreis der Gesprächspartner nicht zu klein zu ziehen. Dabei ermutigte Erzbischof Bentz die anwesenden Akademieleitungen dazu, auch kontroverse Debatten zu ermöglichen, Kooperationspartner zu suchen und den Kreis der Gesprächspartner nicht zu klein zu ziehen. Einigkeit bestand darin, trotz der Ressourcenknappheit vieler Diözesen dem Bildungsbereich weiterhin eine Schlüsselfunktion im Blick auf die künftige Gestaltung kirchlichen Lebens einzuräumen und die Akademien als breite Kontaktfläche über den kirchlichen Binnenbereich hinaus zu stärken.

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