Spurensuche in der sakralen christlichen Architektur und in der säkularen Welt
Wer kann sich schon dem Zauber des Kölner Doms, der Pyramiden von Gizeh oder der Athener Akropolis mit dem Blick auf das Ägäische Meer entziehen? Wer wüsste nicht in seiner näheren Umgebung von verhexten Wegkreuzungen oder unheimlichen Häusern? Plätze, Orte, Räume und Bauten haben Wirkungsfelder in und um sich. Sie sind nicht einfach nur vorhandene Landschaftsmöbel. Welche Qualität ist es, die so etwas bewirkt?Die Artefakte menschlicher Arbeit in Kunst und Architektur transportieren gelegentlich mehr Bedeutung, als ihre Schöpfer absehen konnten.
Was macht einen Raum zu einem spirituellen Raum? Was erhebt ein Kunstwerk über den Status einer Dekoration? Wie kommt der Geist in eine spezifisch angeordnete Materie, die wir eine Skulptur nennen? In einer Zeit, in der über das Schicksal vieler Kirchen und heiliger Räume entschieden wird, geht der öffentliche Vortrag zur Eröffnung der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Theologie der Spiritualität diesen grundlegenden Fragen nach.
Details
In Zusammenarbeit mit
Arbeitsgemeinschaft Theologie der Spiritualität (AGTS)
Kursnr.
26-AK-151
Beginn
Do.,
–
Veranstaltungsort
Haus Klara, Kloster Oberzell 2, 97299 Zell
Kosten
8,00 €
/ ermäßigt 6,00 €
für Tagungsteilnehmende kostenfrei