Wie Mutter-Sein und Kinderlosigkeit bewertet werden und welche Entfaltungsräume sich dadurch für Frauen ergeben, unterliegt kulturspezifischen Normen. Dass sich diese Normen wandeln, spiegelt sich bereits in antiken religiösen Texten. Johanna Brankaer, Professorin für Kirchengeschichte des Altertums und Patrologie, und Veronika Bachmann, Professorin für Biblische Einleitung und biblische Hilfswissenschaften, analysieren im Rahmen ihrer gemeinsam gestalteten Antrittsvorlesung Quellen, die um ein paradox erscheinendes Frauenbild kreisen: Kinderlose Mütter.
Details
In Zusammenarbeit mit
Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Würzburg
Kursnr.
26-AK-089
Beginn
Fr.,
–
Veranstaltungsort
Burkardushaus - Tagungszentrum am Dom, Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg
Kosten
Eintritt frei
Referent*in(en)
Prof. Dr. Veronika Bachmann Professur für Biblische Einleitung und biblische Hilfswissenschaften
„Selig die Unfruchtbare“ (Weish 3,13) – Verschiebungen in der Konzeption und Bewertung des Mutter-Seins in der zwischentestamentlichen Literatur
Prof. Dr. Johanna Brankaer Lehrstuhl Kirchengeschichte des Altertums und Patrologie
"Nachwuchs ohne Geburtswehen" – Mutterschaft im asketischen Diskurs der Spätantike