Ephraem der Syrer – Eine Stimme vom Rande des Imperiums
Die Polyphonie des antiken Christentums
Das Christentum ist heute eine weltweite Religion. Vielen ist aber nicht bewusst, dass das Christentum bereits im Altertum mehrere Kontinente erreichte. Die Veranstalter nehmen daher den 1.650ten Todestag zweier Kirchenväter zum Anlass, um die Polyphonie oder Pluralität des antiken Christentums sowie deren aktuelle Bedeutung durch ein Vortragsduett zum Ausdruck zu bringen.
Ephraem der Syrer, ein Repräsentant des asiatisch-mesopotamischen Christentums, lebte im persischen Grenzgebiet zwischen heidnischer, jüdischer und christlicher Kultur. In einer poetischen Bildsprache versuchte er, theologisch-philosophische Erkenntnisse zu erfassen. Die christliche Lebenspraxis kam gleichermaßen nicht zu kurz. Welche Bedeutung sein Werk für die gesamte Christenheit hatte und hat, darüber spricht Prof. Dr. Karl Pinggéra.
Details
In Zusammenarbeit mit
Katholisch-Theologischen Fakultät, Ostkirchliches Institut an der Universität Würzburg Lehrstühle für Gräzistik, Latinistik und Alte Geschichte, Philosophische Fakultät Würzburg
Kursnr.
23-AK-059
Beginn
Do.,
–
Veranstaltungsort
Kosten
Eintritt frei!
Referent*in(en)
Prof. Dr. Karl Pinggéra Fachgebiet für Kirchengeschichte, Philipps-Universität Marburg