Ringvorlesung
© Fotokon, stock.adobe.com
Ringvorlesung
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aus der Ringvorlesung "Honigsinnige" Lieder - Epische Dichtung von den Anfängen bis zur Gegenwart Die Griechen verglichen die Dichtung mit dem Honig, weil beide mit der angenehmen Empfindung der Süße verbunden waren. Das dem griechischen meliphron nachgebildete Kunstwort „honigsinnig“ bezeichnet alles, was Herz und Sinnen erfreut: den Wein, die Kunst und eben die Dichtung, als deren höchste Ausprägung das Epos gilt. Episches Erzählen bewegt sich zwischen hochfliegender Phantastik und detailreicher Betrachtung des Alltags, es ist bald Nachahmung, bald Sublimierung der Wirklichkeit, es umfasst alle Stillagen – hoch, niedrig, tragisch, komisch. Episches Erzählen ist ein kultur- und epochenübergreifendes Phänomen. Die Ringvorlesung führt ihre Hörer vom alten Orient über die klassische Antike nach Indien und wieder zurück nach Europa vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Alle vorgestellten Texte entfalten bis heute die in ihnen enthaltene Süße, wenn der Hörer bzw. die Hörerin ihnen nur die Sinne öffnet.
"Winter is coming": Episches Erzählen im Zeitalter des Anthropozän
In Zusammenarbeit mit
Kolleg "Mittelalter & Frühe Neuzeit" Universität Würzburg und dem Würzburger Altertumswissenschaftliches Zentrum
Kursnr.
22-AK-085
Beginn
Di.,
–
Veranstaltungsort
Kosten
Eintritt frei
Referent*in(en)
Professur für Amerikanistik, Universität Würzburg
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Anmeldung
nicht erforderlich