Exorzismus ist eine auch in der Gegenwart praktizierte Form religiös-spiritueller Macht. Der Vortrag untersucht die Rolle exorzistischer Praktiken im Umfeld von sexuellem und spirituellem Missbrauch in der Kirche. Wie werden Ausbeutung und Gewalt mit Bezug auf „Befreiung“ und das „Böse“ ermöglicht, ausgeübt und umgedeutet? Was sind die Tatstrategien, die Mechanismen der Vertuschung und die wiederkehrenden Missbrauchsmuster?
Die Veranstaltung findet statt im Kontext der interdisziplinären Fachtagung „Vulnerabilität und Vulneranz. Die Ambiguität von Ritualen in Missbrauch und Vertuschung, Bewältigung und Aufarbeitung“ an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
Details
In Zusammenarbeit mit
DFG Forschungsprojekt Verwundbarkeiten, Theologischen Forschungskolleg der Universität Erfurt und der Ruhr Universität Bochum
Kursnr.
26-AK-153
Beginn
Mo.,
–
Veranstaltungsort
Burkardushaus - Tagungszentrum am Dom, Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg
Kosten
8,00 €
/ ermäßigt 6,00 €
für Tagungsteilnehmende kostenfrei
Referent*in(en)
Prof. Dr. Ute Leimgruber Professur für Pastoraltheologie und Homiletik, Regensburg
Prof. Dr. Matthias Reményi Lehrstuhl für Fundamentaltheologie, Würzburg