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  • UnSichtbar.

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Tradition und Präsenz von Judenfeindschaft

10. November 2020 20:00 bis 21:30
Tradition und Präsenz von Judenfeindschaft
Vortrag
Tradition und Präsenz von Judenfeindschaft
Vom Antijudaismus zum Antisemitismus
10. November 2020 20:00 bis 21:30
Rudolf-Alexander-Schröder-Haus

in Zusammenarbeit mit Rudolf-Alexander-Schröder-Haus und dem Referat Interreligiöser Dialog des Bistums Würzburg im Rahmen der Reihe „Fokus Religionen“

Die Modernisierung des religiös begründeten Antijudaismus zum rassistisch argumentierenden Antisemitismus hat Judenfeindschaft zum Bestandteil rechtsextremer Ideologie gemacht. Der Holocaust war Höhepunkt, aber nicht das Ende des Ressentiments. Derzeit wird wieder einmal ein „Neuer Antisemitismus“ beklagt, es sind jedoch die alten Feindseligkeiten der Ausgrenzung mit seinen beiden Wurzeln Religion und „Rasse“. Antisemitismus ist aber auch nicht nur unter Rechtsextremen, Neonazis oder unter Muslimen verbreitet. Antisemitismus kommt aus der Mitte der Gesellschaft und muss als soziales und politisches Ressentiment aus religiösem Ursprung verstanden werden.

Weitere Informationen
0007689
6 €
ermäßigt 3 €
Prof. Dr. Wolfgang Benz
ehemaliger Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin