Über den Zustand des öffentlichen Diskurses in westlichen Demokratien
Die Vereinigten Staaten von Amerika feiern in diesem Jahr den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Zu den wichtigsten Gründungsidealen der ersten modernen Demokratie gehört das Recht auf freie Meinungsäußerung – ein Recht, dass sich nur in einer Kultur des gegenseitigen Respekts und der religiösen, politischen und weltanschaulichen Toleranz entfalten kann. Eine solche Kultur bildet den Kern des Liberalismus, jener Philosophie und Weltanschauung, die die Freiheit des Einzelnen und die Gleichheit der Individuen vor dem Gesetz als höchstes Gut betrachtet.
In seinem neuesten Buch "Summer of Our Discontent: The Age of Certainty and the Demise of Discourse" (2025; dt. Toxische Gerechtigkeit: Die neue Polarisierung der Debatten und das Scheitern eines großen Traum, Übers. Stephan Kleiner, 2025) geht der US-amerikanische Autor, Publizist und Journalist Thomas Chatterton Williams zwei eng miteinander verknüpften Fragen nach: Wie lässt sich die zunehmende Polarisierung in öffentlichen Debatten erklären? Und wann schlägt der Ruf nach mehr Gerechtigkeit im gesellschaftlichen Zusammenleben in sein toxisches Gegenteil um? Diese und ähnliche Fragen wird im Rahmen der Veranstaltung nachgegangen.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Details
In Zusammenarbeit mit
Julius-Maximilians-Universität Würzburg, American Studies Würzburg, Kolleg Moderne und Gegenwart
Kursnr.
26-AK-139
Beginn
Mi.,
–
Veranstaltungsort
Burkardushaus - Tagungszentrum am Dom, Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg
Kosten
8,00 €
/ ermäßigt 6,00 €
Referent*in(en)
Thomas Chatterton Williams Kulturkritiker und Autor, Paris