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"Krankheit als Schangse"
Die Lyrik Robert Gernhardts in einem Dialog mit der Musik
Musik | 17. April 2026 | 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Tödliche Argumente.
Ciceros manipulative Rhetorik in den Philippischen Reden
Texte und Bilder der Antike zwischen Aufklärung und Manipulation
Ringvorlesung | 27. April 2026 | 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr
Die Wahl zum Stellvertreter Christi –
Das Konklave in Geschichte und Gegenwart
Vortrag und Gespräch ein Jahr nach dem Tod von Papst Franziskus
Vortrag | 29. März 2026 | 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Fidelio
Was uns eine Oper heute zu denken geben kann
Vortrag | 23. April 2026 | 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
"Krankheit als Schangse"
Die Lyrik Robert Gernhardts in einem Dialog mit der Musik
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Das Konklave in Geschichte und Gegenwart
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Texte und Bilder der Antike zwischen Aufklärung und Manipulation
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Vortrag | 23. April 2026 | 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

    Akademie Programm


    Von Umweltzerstörung bis Klimawandel in der frühjüdischen Apokalyptik: Die Darstellung von Zukunftsszenarien als Mittel, Gegenwart zu erfassen
    © Arringatore, commons.wikimedia.org
    Ringvorlesung
    Von Umweltzerstörung bis Klimawandel in der frühjüdischen Apokalyptik: Die Darstellung von Zukunftsszenarien als Mittel, Gegenwart zu erfassen

    aus der Ringvorlesung Texte und Bilder der Antike zwischen Aufklärung und Manipulation

    04. Mai 2026, 18:15 bis 19:45 Uhr

    Weder Bilder noch Texte bilden die Welt so ab, wie sie ist. Bilder haben ein Programm: sie werden ausgewählt und gestaltet, um ihren Betrachtern eine bestimmte Sichtweise auf die Dinge nahezulegen. Texte, gerade öffentlich vorgetragene, gehen strategisch vor, um ihr Publikum in einer gegebenen Situation von dem Standpunkt des Sprechers oder der Sprecherin zu überzeugen und zu einem bestimmten Verhalten zu motivieren. Man kann also von einer Rhetorik der Texte wie der Bilder sprechen. Die Ambivalenz dieser Tatsache ist bereits in der Antike Gegenstand vielfältiger Diskussionen gewesen. Auf der einen Seite war man fasziniert von der Macht und den Möglichkeiten der Rede, die als Medium zivilisatorischen Fortschritts, als Mittel verantwortungsbewusster Herrschaftsausübung (Cicero) und als Instrument der Wahrheitsvermittlung und Aufklärung gepriesen wird (Augustinus); bisweilen schreibt man ihr sogar einen intrinsischen ethischen Wert zu (Quintilian). Auf der anderen Seite warnt eine von Platon ausgehende philosophische Rhetorikkritik vor der Wahrheitsindifferenz der Rhetorik und ihrem Einsatz für Machtmissbrauch und Manipulation – ein Aspekt, der uns angesichts der Erfahrungen des 20. und 21. Jahrhunderts mit besonderer Drastik vor Augen steht.

    Die Ringvorlesung möchte die rhetorischen Strategien antiker Medien in ihrer Ambivalenz aus interdisziplinärer Perspektive vor Augen führen. Sie thematisiert dabei die Rhetorik der Texte und Bilder ebenso wie deren antike und moderne Kritik.


    Weitere Termine:


    18.05.2026

    Zwischen Beobachtung und Konstruktion: Herodots Ägyptenbuch im Spannungsfeld von Ethnographie, Manipulation und Aufklärung

    Stefan Pfeiffer, Alte Geschichte, Halle


    08.06.2026

    Geschichtlichkeit und Authentizität in den Keilschriftkulturen Westasiens: Das Cruciform Monument

    Eva Cancik-Kirschbaum & Ingo Schrakamp


    15.06.2026

    Pastorale Landschaften in Text und Bild

    Marcel Danner, Würzburg


    06.07.2026

    Lüge und Verleumdung im Kontext antiker Religionsvorstellungen

    Theresa Roth, HU Berlin


    13.07.2026

    Psychagogie und Menschenführung in Texten der griechischen Antike

    Jan Erik Heßler, Würzburg



    In Zusammenarbeit mit Würzburger Altertumswissenschaftliches Zentrum
    Kursnr. 26-AK-122
    Beginn Mo., 04.05.2026, 18:15 - 19:45 Uhr
    Veranstaltungsort Burkardushaus - Tagungszentrum am Dom, Am Bruderhof 1, 97070 Würzburg
    Kosten Eintritt frei
    Referent*in(en)
    Loren Stuckenbruck
    LMU, München
    Anmeldung nicht erforderlich


    Kursort

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