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Kursdetails

Ringvorlesung

Apokalypse der Sprache? Diskurse zu Italomanie und Franglais im Frankreich des 16. und 20. Jahrhunderts

(aus der Ringvorlesung Apokalypsen)

Klimakatastrophen, Kriege, wirtschaftliche Instabilität und der Aufstieg antidemokratischer Kräfte – über viele historische und gegenwärtige Entwicklungen wird im Zeichen des drohenden Untergangs berichtet, geschrieben und gesprochen. Die Vorstellung einer Endzeit gehört zum kulturellen Wissen vieler Gesellschaften und kann dazu dienen, das Hier und Jetzt zu deuten sowie mögliche Zu­kunftsszenarien zu reflektieren.

Die Ringvorlesung „Apokalypsen“ des Kollegs Mittelalter und Frühe Neuzeit beleuchtet, wie Menschen vom Mittelalter bis heute, von der ehemaligen Sowjetunion bis in die Karibik und darüber hinaus apoka­lyptische Deutungsmuster nutzen, um Sinnstrukturen zu reflektieren und göttliche oder weltliche Wahrheiten zu offenbaren. Die Vorträge aus verschiedenen Fachdisziplinen eröffnen ein historisch wie geographisch breites Panorama apokalyptischer Denk- und Handlungsmuster, das zur kritischen Reflexion und historischen Einordnung aktueller Diagnosen einlädt.


Programm


13.01.2026

Apokalypse der Sprache? Diskurse zu Italomanie und Franglais im Frankreich des 16. und 20. Jahrhunderts

Prof. Dr. Esme Winter-Froemel, Würzburg


20.01.2026

(Christliche) Ethik in apokalyptischen Zeiten?

Prof. Dr. Michelle Becka, Würzburg


27.01.2026

15 Zeichen vor dem Jüngsten Gericht: Apokalypti­sches in mittelalterlichen Kurzerzählungen

Prof. Dr. Klaus Ridder, Tübingen

Details
In Zusammenarbeit mit Kolleg „Mittelalter & Frühe Neuzeit“ Universität Würzburg, dem Kolleg Moderne und Gegenwart und der Graduate School Humanities
Kursnr. 25-AK-168
Beginn Di.,
Veranstaltungsort Neue Universität, Sanderring 2, 97070 Würzburg
Kosten Eintritt frei
Referent*in(en)
  • Prof. Dr. Esme Winter-Froemel
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Anmeldung nicht erforderlich

Kursort

Würzburg, Neue Universität

Sanderring 2
97070 Würzburg

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