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Die ignorierten Frauen der Bibel
Lesung und Gespräch mit Annette Jantzen
Lesung und Gespräch | 02. Juli 2026 | 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Was uns verbindet?
Ein Tanzstück, das nicht nur bewegt
Gespräch | 07. Juni 2026 | 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Ärztliche Perspektiven
auf die Krankenpflege im 18. Jahrhundert
450 Jahre Juliusspital
Ringvorlesung | 19. Mai 2026 | 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr
Zwischen Beobachtung und Konstruktion:
Herodots Ägyptenbuch im Spannungsfeld
von Ethnographie, Manipulation und Aufklärung
Ringvorlesung | 18. Mai 2026 | 18:15 Uhr bis 19:45 Uhr
Stadtspaziergang Stolpersteine
Führung | 11. Juni 2026 | 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Vatikanstadt
Funktionsweise und Geschichte eines Mikrostaats
Vortrag | 14. Juni 2026 | 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
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    Akademie Programm


    Kursdetails
    Transzendenz im Plural
    © EKD
    Tagung
    Transzendenz im Plural

    Erkundungen zum Verhältnis von Kunst und Religion

    25. Oktober 2025, 10:00 bis 13:00 Uhr

    „Religion ist Sinn und Geschmack fürs Unendliche.“ So lautet die berühmte Formel von Friedrich Schleiermacher in seinen Reden über die Religion. Religion ist eine ganzheitliche Grundstimmung. Der endliche Mensch, dessen Leben in vielfältigen Vorkommnissen zerfasert, erlebt sich in der Religion aufgehoben in dem Gefühl eines umfassenden Ganzen, der Unendlichkeit. Es scheint kein Zufall zu sein, dass Schleiermacher die Kunst heranzieht, in diesem Fall die Musik, um zu veranschaulichen, wie sich die Religion im Leben auswirkt. Es bleibt bei einzelnen Tönen, wenn kein Sinn und Geschmack fürs Unendliche zu meiner Lebensmelodie hinzutreten. Begleitet aber Religion mein Leben, dann verwandelt sich meine einfache Melodie in eine vollstimmige und prächtige Harmonie.


    Müsste daher nicht auch die Kunst Sinn und Geschmack fürs Unendliche sein? Vielleicht sogar in einem leichter lesbaren Sinn als es bei der Religion der Fall ist. Das Christentum ist ja nicht nur Gefühl und Anschauung, sondern ja auch die diskursive Ausarbeitung einer transzendenten Realität in Form von Dogma und Bekenntnis. Die Beispiele aus der Kunst, die Schleiermacher in seinen Reden über die Religion verwendet, mögen Zufall sein. Nicht aber die Tatsache, dass die Erfahrung des Unendlichen, die das Leben weitet über seine endlichen Grenzen hinaus, in unserer Kultur nicht mehr das Alleinstellungsmerkmal der Religion ist. In diesem Sinn, dass auch die Kunst ein eigenständiges Angebot einer ganzheitlichen Grundstimmung, einer Daseinsweitung im Unendlichen macht, gibt es in der modernen Kultur Transzendenz im Plural.



    In Zusammenarbeit mit Verein "Freunde und Förderer von Theologie im Fernkurs e.V."
    Kursnr. 25-AK-009
    Beginn Sa., 25.10.2025, 10:00 - 13:00 Uhr
    Veranstaltungsort
    Kosten 12,00 € / ermäßigt 8,00 €
    inkl. Stehkaffee
    Referent*in(en)
    Prof. Dr. Thomas Erne
    Universität Marburg
    Prof. Dr.  Damian Dombrowski
    Direktor der Neueren Abteilung des Martin von Wagner Museums der Universität Würzburg
    Downloads Veranstaltungsflyer
    Anmeldung erforderlich bis 24.10.2025


    Kursort

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