Film und Gespräch
© Maren Winter, Adobe Stock
Film und Gespräch
© Maren Winter, Adobe Stock
aus der Filmreihe "sichtbar - Jüdisches Leben in Deutschland"
Filmvorführung mit anschließender Diskussion und Austausch zum Inhalt Juden leben in Deutschland. Das war schon immer so. 1700 Jahre bezeugen dies eindrücklich. Doch selbstverständlich war dies nie. Auch das war schon immer so – die ganzen 1700 Jahre hindurch. Und ist es nicht bis auf den heutigen Tag, wenn Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, sich für die Zukunft wünscht, „dass jüdisches Leben, jüdische Gemeinden als etwas ganz Selbstverständliches angesehen werden …“. Diesem Mangel an Selbstverständlichem gilt es entgegenzutreten. Denn niemand kann ihm ausweichen oder ihn verleugnen, ohne ihn zu vergrößern. Dem "Noch-nicht" Ausdruck zu verleihen, ihm ein Gesicht zu geben, dem Absenten Präsenz einzuräumen – das markiert die hohe Kunst der Kunst: im Bild, im Klang, im Film. Wo das geschieht, eröffnet sich ein Raum, ein Ort im Auge des Betrachters, der jüdische Kultur und Religion in seiner Vielfalt als etwas ganz Selbstverständliches sichtbar werden lässt. Termine 25.10. Die Blumen von gestern Regie: Chris Klaus, Komödie, Deutschland 2016, 125 min 08.11. Alles auf Zucker! Regie: Dani Levy, Komödie, D 2004, 95 Min 29.11. Masel tov Cocktail Regie: Arkadij Khaet, Kurzspielfilm, D, 2020, 30 Min Durch den Vorhang Regie: Arkadij Khaet, Kurzspielfilm, D, 2016, 27 Min Gespräch mit dem Regisseur Arkadij Khaet
Die Blumen von gestern
In Zusammenarbeit mit
AV-Medienzentrale der Diözese Würzburg, dem Referat für Weltanschauungsfragen und dem Central-Programmkino
Kursnr.
21-AK-102
Beginn
Mo.,
–
Veranstaltungsort
Central im Bürgerbräu, Frankfurter Str. 87, 97082 Würzburg
Kosten
Eintritt Kino
Referent*in(en)
Leiter der Beratungsstelle für Weltanschauungsfragen im Bistum Würzburg
Downloads
Anmeldung
Nicht erforderlich
Reservierung im Kino unter 0931/78011057